Das steht in meiner Abschluss-Arbeit

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Ich habe ein Studium gemacht in dem Fach:
Angewandte Sexualwissenschaft.
Das Studium ist jetzt vorbei.
Dafür habe ich eine Abschluss-Arbeit geschrieben.
Das ist ein langer Text in schwerer Sprache.
Ich fasse hier in einfacher Sprache zusammen,
was in der Abschluss-Arbeit steht:

Buch

In diesem Text geht es um Einrichtungen
in der Eingliederungshilfe.
Das sind Orte,
wo Menschen mit Behinderungen
wohnen und arbeiten.
Das sind oft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Verschiedene Menschen bewegen Pakete in einer Halle hin und her.

Jede Einrichtung hat eine Einrichtungskultur.
Einrichtungskultur heißt:
Wie die Menschen in der Einrichtung

  • denken

  • fühlen

  • sich verhalten

  • miteinander sprechen.

Ich habe die Einrichtungskultur
von einem Einrichtungsverbund untersucht.
Einrichtungsverbund heißt:
Mehrere Einrichtungen gehören zusammen
und haben die gleichen Chef*innen.

Eine Person tippt sich mit dem Finger an die Stirn.
Warum ist die Einrichtungskultur wichtig?

Jeder Mensch hat eine Sexualität.
Und jeder Mensch darf sie leben.
Das ist ein Menschenrecht.
Das Menschenrecht heißt:
sexuelle Selbstbestimmung.

Zwei Personen küssen sich.

In Einrichtungen klappt das oft nicht.
Es gibt zum Beispiel Vorurteile.
Fach-Leute haben früher gedacht:
Menschen mit Behinderungen
haben keine Sexualität.
Das ist falsch.

Eine Person hält sich erschrocken die Hand vor den Mund.

Heute wissen alle:
Auch Menschen mit Behinderungen
haben eine Sexualität.
Aber die Fach-Leute in den Einrichtungen
sagen und fragen sich:

  • Wie sollen wir das machen?

  • Wir kennen uns nicht aus.

  • Es gibt kein Geld.

  • Es gib zu wenig Personal.

Eine Person hält die Hände neben den Körper und guckt fragend.

Das ist aber in allen Einrichtungen so:
Es gibt wenig Geld
und wenig Personal.

Trotzdem kümmern sich manche Einrichtungen
um die sexuelle Selbstbestimmung
von den Bewohner*innen.

Eine Person guckt verliebt und hat Herzen über dem Kopf.

Sie machen zum Beispiel:

  • Kurse für die Mitarbeitenden

  • Kurse für die Bewohner*innen
    zur sexuellen Bildung.

Ich wollte herausfinden:
Warum kümmern sich manche Einrichtungen
und andere nicht oder kaum?
Was ist der Unterschied?

Eine Person lacht und stellt eine Frage.

Ich dachte:
Der Unterschied liegt vielleicht
in der Einrichtungskultur.
Also wie die Leute

  • denken

  • fühlen

  • sich verhalten

  • miteinander sprechen.

Eine Person tippt sich mit dem Finger an die Stirn.

Deshalb habe ich in dem Einrichtungsverbund
mit verschiedenen Leuten gesprochen:

  • mit Mitarbeitenden

  • mit Bewohner*innen

  • mit der Leitung

  • mit dem Fachdienst.

Ich habe untersucht:
Wie reden die Leute miteinander
über das Thema sexuelle Selbstbestimmung.

Verschiedene Personen sitzen in einem Kreis auf Stühlen zusammen.

Ich habe verstanden,
was den Leuten in der Einrichtung wichtig ist.

Zum Beispiel:
Immer auf dem neuesten Stand sein.
Deshalb kümmert sich der Einrichtungsverbund
um die sexuelle Selbstbestimmung.

Eine Person hebt den Zeigefinger. Ein dreieckiger Rahmen um sie herum zeigt an: Achtung.

Ich habe auch verstanden:
Wenn wir die Einrichtungskultur kennen,
können wir besser helfen
mit der sexuellen Selbstbestimmung.
Sexual-Pädagog*innen können Vorschläge machen,
die zu der Einrichtung passen.

Und ich habe verstanden:
Es macht einen Unterschied,
wie wir als Fach-Leute
über das Thema sexuelle Selbstbestimmung
in Einrichtungen sprechen.

Zwei Personen halten sich im Arm und lächen. Sie halten beide einen Arm hoch und zeigen ihre Stärke.

Wenn wir sagen,

  • was nicht klappt

  • was fehlt

dann macht das keine Lust.
Die Einrichtungen kümmern sich dann vielleicht
weiter nicht um sexuelle Selbstbestimmung.

Daumen runter.

Wenn wir sagen

  • was vielleicht klappt

  • was zu der Einrichtung passt

  • was schon gut läuft

haben die Einrichtungen vielleicht mehr Lust.
Dann können wir zusammen überlegen,
wie wir die sexuelle Selbstbestimmung verbessern.

Daumen hoch